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Dass es sich bei der vermuteten Einschalttaste um das rechte der beiden Lautsprechergitter handelt, ist mir nun klar – bin froh, dass ich es nicht eingedrückt habe.
Das N95 8GB ist eben kein gewöhnliches Handy sondern ein Multimediacomputer.
Vom Handy als Fotoapparat habe ich eigentlich bisher nicht viel gehalten. Schnappschüsse waren zwar auch bisher kein Problem, für viel mehr reichte es allerdings nicht wirklich. Umso mehr interessierte mich natürlich, was mit dem Objektiv von Carl Zeiss und einer Auflösung von 2.592 x 1.933 Pixel ohne großartige Einstellungen so quasi im Schnellschuß aus dem Handgelenk möglich ist.
Zwar herrschten heute sehr ungünstige Lichtverhältnisse, aber gerade schlechte Bedingungen fordern entsprechend heraus. Also hinaus in den Garten. Viele Motive findet man zu dieser Jahreszeit zwar nicht, das Ergebnis kann sich aber trotzdem sehen lassen, oder?
Das Gerät liegt auch aus Fotoapparat gut in der Hand. Der Druckpunkt sowie die Position des Auslösers sind bei Verwendung des Querformates optimal, beim Hochformat ist das ruhige Auslösen nicht ganz so einfach. Hier wäre die Verwendung der Navigatortaste als Auslöser günstiger.
Für die die Winterrose am Teich habe ich die Einstellung Nahaufnahme verwendet. Die Fotos sehen nicht nur auf dem Handy gut aus, auch am PC oder sogar auf einem großen Fernseher kommen sie nahezu perfekt – das dafür nötige Kabel liegt in der Verpackung!
Das Ergebnis macht wirklich Lust auf mehr – ich habe nichts nachbearbeitet oder korrigiert. Die Qualität der Bilder ist unter den gegeben Umständen schlicht sensationell – mal schauen was unter Verwendung der vorhandenen Einstellungsoptionen und bei guten Lichtverhältnissen noch möglich ist. Wen es interessiert, der sollte in den nächsten Tagen hier wieder vorbeischauen.
So long
Pfeili
Schnell war die USIM-Karte eingelegt, unfallfrei – endlich eine gelungene Lösung, kein Plastik, nicht so filigran wie früher und ohne Gefahr für die Fingernägel. Deckel drauf und fertig, ein edles Teil. Das N95 8GB fühlt sich gut an, liegt gut in der Hand. Das schwarze Outfit mit den verchromten Tasten kommt echt gut daher, das Display zeigt satte und brillante Farben bei hervorragender Auflösung und kann sich durchaus mit aktuellen Top Flachbildschirmen messen. Der Schiebemechanismus des raffiniert konstruierten Doppelsliders macht einen sehr soliden Eindruck, wie eigentlich das gesamte Gehäuse. Die Bedientasten sind auch für „große Hände“ präzise zu betätigen, die meisten sind auch dort, wo man sie erwartet. Einzig das Finden der Einschalttaste dauerte etwas, weil ich sie ganz einfach so wie beim 6680 an der rechten Gehäuseseite suchte und auch gefunden zu haben glaubte – jedoch so fest ich auch drückte, nichts passierte. Da auch das Drücken der gegenüberliegenden, gleich aussehenden „Taste“ nichts nützte, dachte ich erst an einen Defekt und dann an die Bedienungsanleitung „Erste Schritte“. Und siehe da, der Einschaltknopf ist so wie früher wieder oben. Die beiden seitlichen „Tasten“ sind gar keine, ihre Funktion wird sich mir schon noch erschließen. Nun, ich denke die rasche Lösung dieses Problems bestätigt meine Eignung zum Tester und ich werde gerne weiter über Erlebnisse mit dem N95 8GB berichten. Bis Morgen Pfeili200
Das erste mir bekannte Mobiltelefon war der Festnetzapparat meiner Eltern. Als besonderes Feature war es mit einem 15m langen Anschlusskabel ausgestattet, sodass man, wenn man ungestört telefonieren wollte ins Nebenzimmer gehen konnte.
1993
Rund 15 Jahre ist es her, als ich mein erstes echtes Mobiltelefon auspackte, ein echtes Hightech Produkt. Allein der Akku war größer und schwerer als das N95 8GB. Sim-Karte gab es nicht, die erforderlichen Zugangsdaten waren fest programmiert, um telefonieren zu können musste man nur das Gerät einschalten, die ca. 12 cm lange Antenne herausziehen, hoffen in der Nähe eines C-Netz Empfangsmastes zu sein und schon konnte es losgehen. Zur Ausstattung gehörte noch ein internes Telefonbuch – eine Nummer/Name, und wenn man einen Anruf versäumte stand „Call“ im Display – das war´s und es reichte aus damaliger Sicht vollkommen.
Dann ging es Schlag auf Schlag
In den folgenden Jahren ging die Entwicklung enorm schnell weiter, umfangreiche Kontakt- und Kalenderfunktionen, Schnittstellen zum PC, ins Internet und sogar Satelliten via Infrarot, Bluetooth, WLAN, GPRS, UMTS, GPS usw. waren verfügbar, SMS/MMS, Spiele, Musik- und Videoplayer wurden implementiert, das Handy kann Fotoapparat und Videokamera, MP3Player, mobiler Fernseher und Videoplayer, Navigationssystem, Spielkonsole und nahezu uneingeschränktes Kommunikationsmittel sein – und man kann immer noch damit telefonieren.
2008
Was muss ein Handy alles können? Na ja, zuerst einmal muss es sehr klein und leicht sein, mit einem möglichst großen Display und gut bedienbarer Tastatur, Touchscreen wäre auch nicht schlecht. Der Akku sollte eine Woche Strom liefern und die Ladezeit unter 30 Minuten liegen. Auf die oben angeführten Funktionen und Features möchte ich ebenfalls größtenteils nicht verzichten und das alles sollte einfach und intuitiv zu erlernen und bedienen sein, zuverlässig immer und überall funktionieren und möglichst wenig bei völliger Kostentransparenz kosten.
Ob dies die Quadratur des Kreises bedeutet oder ob man dafür nur ein NOKIA N95 8GB benötigt, möchte ich in den nächsten 2 Wochen herausfinden und werde regelmäßig darüber berichten.
Bis bald!
In Kürze gibts die ersten Infos zum N95 8GB!
