Connecting People
Faszinierend am N95 8GB ist für mich auch die Tatsache, dass man praktisch immer und überall Verbindung hat. Natürlich stellt sich die Frage, ob das tatsächlich notwendig ist, doch wie wir wissen ergibt sich der Bedarf an bestimmten Dingen und Funktionen erst durch die Möglichkeit der Realisierung – und das N95 8GB macht einfach alles möglich.
Normales Telefonieren, die ureigenste Funktion eines Mobiltelefons macht Spaß aufgrund der tollen Empfangs- und Sprachqualität und die komfortablen Lösungen rund um Kontakte, Telefonlisten, Wähloptionen usw.
Videofonie mit dem N95 8GB ist ebenfalls vom Besten, dank des hervorragenden Bildschirms und feinen Optik. Selbst die Kontrollanrufe bei Pupillo – meiner Wohnungsüberwachung – haben damit eine deutlich bessere Bildqualität.
Bluetooth 2.0 Verbindungen mit anderen Mobiles oder Notebooks, kein Problem, alles geht von selbst. Mit Grauen erinnere ich mich an mein erstes Bluetooth im Sony Vaio PCG-SR31K. Stundenlang versuchte ich Verbindung zu diversen Geräten zu bekommen, der „Dongle“ drehte sich, das blaue Lämpchen leuchtete – zu einem Datentransfer ist aber nie gekommen. Das N95 8GB erkennt das ca. 6 Jahre alte CarKit 112 genauso wie die Bluetoothschnittstelle im Vorführwagen der neuen C-Klasse, Verbindung in 30 Sekunden hergestellt - einfach genial. Einzig mit Vista will es nicht gelingen, das Mobile via Bluetoothverbindung als Modem zu verwenden.
Das (erstmalige) Errichten meines WLANs und die Einbindung von Notebook und PDA waren einigermaßen aufwändig, beim N95 war es dann vergleichsweise kinderleicht. Gut gefällt mir, dass fix angelegte Hotspots nur dann angezeigt werden, wenn sie auch erreichbar sind.
Das Einwählen ins Internet bedarf nur der Zustimmung des Users, alles andere passiert von selbst, auch die Geschwindigkeit ist wirklich zufriedenstellend.
Die schlechteste Verbindung erhält man über USB, da finde ich mich in der mobilen Urzeit wieder, denn mein oben zitiertes Vaio konnte es dazumal auch schon mit der gleichen „Langsamkeit“ – diese Schnittstelle ist nicht mehr zeitgemäß.
Die Infrarotschnittstelle habe ich noch nicht benutzt, ich werde sie wohl auch nicht brauchen.
Das I-Tüpfelchen ist aber der integrierte GPS-Empfänger. Erste Testversuche ergaben bereits durchaus brauchbare Ergebnisse, die eigene Position konnte ich auch durch das Wohnzimmerfenster bestimmen. Den echten Praxistest gibt es diese Woche. Ich hab mir heute das Navigation Upgrade Alps geholt und werde die Navigation ab Morgen ausgiebig testen.
Weiterhin viel Spaß mit dem Verbindungsgenie

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