Nun ist es an der Zeit Resümee zu ziehen. In jedem Fall ist das N95 8GB das außergewöhnlichste und multifunktionalste Mobiltelefon, das ich je in Händen hielt ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
Für mich passt es auch in keine der mir geläufigen Kategorien, weder ist es Handy, noch Mobile, Smartphone, PDA oder Multimediacomputer (die gab es beim Hofer schon vor 10 Jahren). Das extrem breite Einsatzspektrum wird durch keinen dieser Begriffe ausreichend definiert. Da aber das N95 8GB kein UHU ist, wird es durch die Bezeichnung allein nicht zum Synonym einer neuen Gerätegeneration werden, weshalb es für mich ein MFM ist, ein multi functional mobile.
Nach mehr als 2 Wochen „Härtetest“ zeigt es keinerlei Gebrauchsspuren, ein wirklich gut verarbeitetes schönes Teil ohne Kratzer, weder im Display noch auf der hinteren Optik.
Wie ich schon einmal geschrieben habe, werden Bedürfnisse oft erst durch das entsprechende Angebot zur Befriedigung derselben geweckt. Dies ist bei diesem MFM besonders stark ausgeprägt. Funktionen, die man mal eben so zur Kenntnis nimmt werden plötzlich interessant und wichtig, weil sie sich quasi logisch aufdrängen, wenn man sich mit dem Gesamtkunstwerk eingehender beschäftigt oder man im Blog mit der Nase darauf gestoßen wird. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken und auszuprobieren, ein Ende ist noch nicht absehbar.
In diesem Zusammenhang möchte ich unserem Moderator Helmut danken, der uns an der „langen Leine“ testen ließ und stets mit guten Tipps weiterhalf, wenn mal etwas unklar war. Auch die Erfahrungen und Anregungen in den Blogs meiner „Mittester“ werden mich noch einige Zeit beschäftigen, denn noch hatte ich nicht genug Zeit alles zu lesen oder gar auszuprobieren.
Es sind nur ein paar wenige aber doch für mich wesentliche Dinge, die verbessert werden sollten:
Akku: wie ich überall lese ist er bereits verbessert und soll mindestens 2 Tage halten. Das kann ich leider nicht bestätigen, länger als 1 Tag hielt er nur 2x, und in der „heißen Testphase“ musste ich ihn mehrmals 2x pro Tag laden.
Übertragungsgeschwindigkeit USB: nicht mehr Stand der Technik
Verbindungen: vor allem beim Navigieren ist oft nicht klar, ob, warum und wie lange man mit dem Internet verbunden ist, das könnte vor allem im Ausland teuer werden.
Navi: TMC und einfachere Adresseneingabe wären noch das Pünktchen auf dem i.
Bedienung: Zwar sind die Tasten gut geformt, aber eben doch ziemlich klein, auch die zentrale Navigatortaste sollte größer und dafür der umgebende Steuerkranz etwas schmäler sein.
Eine gute Lösung wäre ein Touchscreen – aber da erzähle ich sicher nichts Neues.
Vorstellen könnte ich mir auch noch die Implementierung eines 433 MHz Funkmodules zum Öffnen des Garagentors, Einschalten der Standheizung im Auto, Scharfstellen der Alarmanlage usw.
Mir hat es jedenfalls richtig Spaß gemacht und die Lust aufs Weiterforschen ist eigentlich täglich größer geworden und noch lange nicht gestillt.
Als Besitzer eines N95 8GB kann man mit gutem Gewissen auf das Mitschleppen von PDA und Musikplayer verzichten, was aber nicht heißen soll, dass man dieselben gleich im Müll entsorgen muss, denn ihre Spezialdisziplinen können sie meist doch noch um einen Tick besser - die Alletage-Digicam schenke ich aber meiner Nichte und ob das nächste Auto unbedingt ein fix eingebautes Navi haben muss, möchte ich doch stark bezweifeln.
Danke an alle, die diese Aktion ermöglichten.
Herzliche Grüße aus Krems,
Wilfried
Also kann es losgehen. Kartenmaterial habe ich ja das neueste, das GPS hat meine Startposition bestimmt, die Sprachführung ist aktiviert.
Hektisch suche ich nach erfolgter Zieleingabe die Option Navigation starten, die hatte ich ja schon einmal gefunden. Vergeblich, alles andere ausprobiert – aha, erst „Route anzeigen“ wählen und dann steht auch „Navigation starten“ zur Verfügung.
Weggefahren und auf erste Ansage gewartet, war da nicht was, klar Lautstärkeabsenkung am Autoradio gibt es ja nicht, also Radio leiser und Navi lauter – von einer Fummelei am Navi während der Fahrt ist aber dringend abzuraten.
Nun habe ich aber alles im Griff. Nach knapp drei Minuten fragt das System, ob es eine Internetverbindung aufbauen kann, ich bestätige, obwohl mir unklar ist, wofür das gut sein soll. Die neuesten Karten habe ich ja und so was wie TMC gibt es ja nicht. Dann kommt noch dreimal im Abstand von ca. 1 Minute der Hinweis, dass Gebühren anfallen werden. Dreimal bestätigt – eine andere Option gibt es auch gar nicht - und das dann ist Ruhe. Ob, zu welchem Zweck und wie lange ich tatsächlich online bin (war), kann ich nicht feststellen.
Trotz des für ein Navi relativ kleinen Displays kann man alle Infos leicht ablesen und sie informieren ausreichend über die relevanten Daten. Wie das bei hellem Sonnenschein sein wird, muss sich erst herausstellen.
Das Kartenmaterial ist wirklich gut und die Ansagen kommen zum richtigen Zeitpunkt, sind klar und gut verständlich. POI´s (Points of Interest) heißen hier Kategorien es gibt sie in großer Auswahl.
In bisher nicht gewohnter Geschwindigkeit wird bei Nichtbefolgung der vorgeschlagenen Route die Alternative neu berechnet und angezeigt. Das dauerte bei allen bisher von mir verwendeten Systemen eindeutig länger.
Eine interessante neue Anwendung ist mir dann beim Fahren auf der Autobahn eingefallen, nachdem mich wieder einmal ein netter Straßenkamerad geschnitten hat. Ich habe ja jetzt eine wirklich gute Kamera in Schussposition, sogar gute Videos sind möglich. Also hab ich das an einer roten Ampel ausprobiert und es hat super funktioniert. Bereits das erste Video zeigt einen Rotlichtfahrer (Linksabbieger). Jetzt brauch ich nur noch ein Programm, mit dem ich das Video um 90° drehen kann.
Aber mir fallen da auch noch andere Anwendungsmöglichkeiten als das Filmen von Verkehrsrowdies ein.
Auch die Verwendung des N95 8GB als Autotelefon via Bluetooth ist kein Problem. Der eingehende Anruf wird wie gewohnt im Display angezeigt, nach der Gesprächsannahme schaltet das Display wieder auf Navigation um – Sprachführung ist während des Telefonierens aber nicht möglich.
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass man dieses Navi quasi immer bei sich hat, also auch als Fußgänger oder beim Sport immer seine eigene Position bestimmen kann, um sich zu orientieren oder den eigenen Standort weitergeben zu können, dann ist es doch wesentlich mehr als eine Spielerei. Wenn man die wenigen Abstriche dagegen hält bleibt auf der anderen Seite immer noch ein dickes Plus.
Mir gefällt es wirklich, bis Morgen
Wie bereits angekündigt liegt der Fokus der N95 8GB „Erkundung“ diese Woche auf der Navigation.
Ehrlich gesagt sind die Erwartungen nicht besonders groß, da ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit Navis sowohl „echte“ – also fix eingebaute - sowie einer PDA-Variante mit deren individuellen Stärken und Schwächen vertraut bin und eine Handylösung schon vom Ansatz eher nicht das Optimum sein kann.
Die Vorbereitungen verliefen auch schon deutlich langsamer als erwartet, wobei ich allerdings einen Gutteil davon auf meine eigene Kappe nehmen muss, denn eigentlich brauchte ich ja nicht unbedingt das Kartenmaterial von ganz Europa auf das Mobile laden, um mich in NÖ und Wien zurecht zu finden.
Na, fast eineinhalb Stunden aus dem Netz und dann noch ewig lang auf´s Handy – was soll´s, wenn ich mir für mein aktuelles Navi neues Kartenmaterial bestelle dauert es mindestens 2 Tage und kostet ab € 129,- aufwärts.
Egal, nun ist es ja drauf.
Das Fixieren im Auto ging schon schneller, mit 2 Gummiringerln auf einer ausgedienten PDA-Halterung – sehr elegant. Aber es hielt und der GPS-Empfang ist ausgezeichnet, innerhalb weniger Sekunden war die eigene Position in Krems bestimmt, obwohl ich die letzte Probepositionsbestimmung im Büro in Wien vorgenommen und dann abgeschaltet habe, was schon so manch anderes Navi gehörig irritierte.
Mit dem Menü bis zum Starten der Navigation habe ich noch so meine Probleme, für meinen Geschmack ist es nicht wirklich logisch aufgebaut – da gibt es schon lange bessere Lösungen, man kann sich aber bestimmt daran gewöhnen.
Dem guten Rat Kitty´s folgend hatte ich mir schon vorher entsprechende Orientierungspunkte programmiert, was einerseits sehr mühsam ist, da es keine Listen, Einschränkungen oder Autovervollständigung für die Eingabe von Straßennamen und Orten gibt und diese noch dazu ganz genau, oft entgegen der üblichen Schreibweise eingegeben werden müssen. So gibt es zum Beispiel keine „Hütteldorferstraße“, dafür aber eine „Hütteldorfer Straße“, und das Tippen auf der Telefontastatur wird dann für größere Hände schon mühsam – hier besteht echter Verbesserungsbedarf, alle anderen mir bekannten Navis können das besser.Andererseits helfen Funktionen wie „in der Nähe suchen“, „GPS-Position“ oder eben auch die Liste „Letzte“ Ziel schnell Start und Zielpunkt festzulegen – auch das können nicht alle.
Was auf den ersten Blick als echtes Manko erscheint , ist die fehlende TMC-Funktion, die eigentlich seit ca. 2 Jahren zur Standardausstattung eines jeden Navis gehört und gerade beim N95 8GB kein Problem bei der Realisierung darstellen sollte, da es ja eigentlich mit allen dafür in Frage kommenden Empfangsmöglichkeiten ausgestattet ist. Allerdings weiß ich aus Erfahrung, dass Stauumfahrung nur selten hilft, einen Stau auch wirklich zu umfahren, da entweder der Hinweis zu spät kommt oder man sich auf der angebotenen Umfahrungsroute dahinquält, während der Verkehr auf der Autobahn bereits wieder flott dahin rollt. Dass dafür aber nicht ausschließlich die Navis und deren Software sondern auch die oftmals verspätete Mitteilung der Radiosender verantwortlich sind, ist klar. Nichts desto trotz sollte TMC oder ein ähnliches System vorhanden sein.
Wie es mir beim Fahren ergangen ist, gibt es bald zu lesen.
Faszinierend am N95 8GB ist für mich auch die Tatsache, dass man praktisch immer und überall Verbindung hat. Natürlich stellt sich die Frage, ob das tatsächlich notwendig ist, doch wie wir wissen ergibt sich der Bedarf an bestimmten Dingen und Funktionen erst durch die Möglichkeit der Realisierung – und das N95 8GB macht einfach alles möglich.
Normales Telefonieren, die ureigenste Funktion eines Mobiltelefons macht Spaß aufgrund der tollen Empfangs- und Sprachqualität und die komfortablen Lösungen rund um Kontakte, Telefonlisten, Wähloptionen usw.
Videofonie mit dem N95 8GB ist ebenfalls vom Besten, dank des hervorragenden Bildschirms und feinen Optik. Selbst die Kontrollanrufe bei Pupillo – meiner Wohnungsüberwachung – haben damit eine deutlich bessere Bildqualität.
Bluetooth 2.0 Verbindungen mit anderen Mobiles oder Notebooks, kein Problem, alles geht von selbst. Mit Grauen erinnere ich mich an mein erstes Bluetooth im Sony Vaio PCG-SR31K. Stundenlang versuchte ich Verbindung zu diversen Geräten zu bekommen, der „Dongle“ drehte sich, das blaue Lämpchen leuchtete – zu einem Datentransfer ist aber nie gekommen. Das N95 8GB erkennt das ca. 6 Jahre alte CarKit 112 genauso wie die Bluetoothschnittstelle im Vorführwagen der neuen C-Klasse, Verbindung in 30 Sekunden hergestellt - einfach genial. Einzig mit Vista will es nicht gelingen, das Mobile via Bluetoothverbindung als Modem zu verwenden.
Das (erstmalige) Errichten meines WLANs und die Einbindung von Notebook und PDA waren einigermaßen aufwändig, beim N95 war es dann vergleichsweise kinderleicht. Gut gefällt mir, dass fix angelegte Hotspots nur dann angezeigt werden, wenn sie auch erreichbar sind.
Das Einwählen ins Internet bedarf nur der Zustimmung des Users, alles andere passiert von selbst, auch die Geschwindigkeit ist wirklich zufriedenstellend.
Die schlechteste Verbindung erhält man über USB, da finde ich mich in der mobilen Urzeit wieder, denn mein oben zitiertes Vaio konnte es dazumal auch schon mit der gleichen „Langsamkeit“ – diese Schnittstelle ist nicht mehr zeitgemäß.
Die Infrarotschnittstelle habe ich noch nicht benutzt, ich werde sie wohl auch nicht brauchen.
Das I-Tüpfelchen ist aber der integrierte GPS-Empfänger. Erste Testversuche ergaben bereits durchaus brauchbare Ergebnisse, die eigene Position konnte ich auch durch das Wohnzimmerfenster bestimmen. Den echten Praxistest gibt es diese Woche. Ich hab mir heute das Navigation Upgrade Alps geholt und werde die Navigation ab Morgen ausgiebig testen.
Weiterhin viel Spaß mit dem Verbindungsgenie
Wie geplant habe ich mich am Wochenende noch einmal mit dem N95 8GB als Fotoapparat beschäftigt. Überrascht hat mich vor allem der Nachtmodus, welcher es ermöglicht, bei sehr wenig Licht stimmungsvolle Aufnahmen zu machen.
Zwar muß man dabei etwas Geduld mit der Auslöseverzögerung haben – das können bis zu 2 Sekunden sein – aber die Lichtstärke und vor allem die Schärfe beeindrucken wirklich.
Bei guten Lichtverhältnissen gibt es praktisch keine Auslöseverzögerung. Vor allem im Nahbereich spielt die gute Optik ihre Stärken aus.
Auch Gegenlichtaufnahmen gelingen gut, was man von vielen „echten“ Digicams nicht gerade behaupten kann.
Etwas schwieriger gestalten sich dann schon Aufnahmen mit dem Selbstauslöser, da auf Grund der seitlichen Abschrägungen des Gehäuses die Positionierung der Kamera auf ebenem Untergrund nicht ganz einfach ist, hier sollte man immer „Unterlegkeile“ dabei haben.
Als Fotoapparat für den alltäglichen Gebrauch ist das Mobile aber wirklich gut geeignet. Für besonders anspruchsvolle Aufnahmen verwende ich sowieso noch immer meine Nikkon mit Negativfilm – alt aber bewährt.
Aufgefallen ist mir noch, dass das N95 8GB als Fotoapparat recht sparsam mit dem Stromverbrauch ist und dass es die beste Handycam ist, die ich je in Händen hielt.
Ich wünsche einen schönen Wochenbeginn
Als ich im Herbst 2002 für einige Tage Paris unsicher machte, beschloss ich, mich beim Orientieren und Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel ausschließlich auf meinen PDA, ausgestattet mit PocketStreets und MetrO zu verlassen. Seither ist MetrO mein ständiger und unentbehrlicher Begleiter bei Städtereisen. Vor einiger Zeit probierte ich dann auch die S60 Version auf meinem 6680. Bis auf wenige Abstriche bietet die Software auch am Handy die gleichen Funktionen.
Mit MetrO hat man die aktuellen Fahrpläne der Öffis von mehr als 300 Städten auf der ganzen Welt verfügbar. Von Wien findet man zurzeit Angaben über 101 Linien, 1207 Stationen, 179 Sehenswürdigkeiten und 9191 Verbindungen. Die Eingabe von Start und Ziel erfolgt entweder durch Auswahl aus einer Liste von Stationsnamen oder Sehenswürdigkeiten oder durch Direkteingabe dieser Angaben mittels Tastatur. Weiters kann man noch den Wochentag und die ungefähre Abfahrtszeit angeben.
Nach Auswahl der Option „Los“ wird die kürzeste Verbindung unter Angabe aller erforderlichen Infos (zB Dauer, Fahrtrichtung, Umsteigestationen, Fußmarsch 5 min) angezeigt, wenn möglich auch Alternativrouten. Auch als Notiz in einem speziellen Format bei den Kontakten abgelegte Adressen(Stationen) können direkt ausgewählt werden.
MetrO ist Freeware – Download hier - und erscheint so ca. alle 3 Monate in einer neuen Version mit neuen und aktualisierten Streckennetzen.
Nun ja, der Test am N95 8GB verlief völlig unspektakulär. Neuste Version heruntergeladen, entzippt, Installation , ein paar Städte (aus dem Verzeichnis „All“) im Explorer aufs Mobile kopiert, Programm gestartet, Stadt ausgewählt und es funktioniert einwandfrei.
i-Métro ist ein weiterer kostenloser Service für in den Versionen „Web“ für PC, „i-mode“ für Mobilgeräte mit Webzugang sowie „WAP“ für WAP-Telefone.
Ein besonderes Schmankerl ist die PC-Version, weil hier auch Google Maps eingebunden ist. Die beiden anderen erfüllen aber genauso ihren Zweck. Alle Versionen funktionieren jedenfalls problemlos.
Für mich ist somit ein weiterer wichtiger Punkt im Anforderungsprofil für meinen persönlichen Idealmobilecomputer erfüllt – und anstelle von PocketStreets bietet das N95 8GB ja noch etwas viel besseres mit GPS, und das werde ich ab Montag ausgiebig testen. Und dann könnte es für den IPaq 6340 wirklich finster ausschauen.
Schönes Wochenende
Ein wichtiges Programm zur Informationsgewinnung ist AvantGo. Nachrichten, aktuelle Infos aus vielen Bereichen wie IT, Wirtschaft, Finanzen, Gesundheit, Sport etc. stehen dort zum Download auf diverse Mobiles zur Verfügung.
Voraussetzung dazu ist das Anlegen eines Kontos und die Auswahl der zu synchronisierenden Kanäle – alles gratis und einfach einzurichten.
Bisher habe ich mir diese Infos täglich während des Frühstücks via WLAN auf meinen PocketPC geladen und diese dann tagsüber je nach Gelegenheit konsumiert. Nun fand ich bei AvantGo auch eine Symbian S60 Version, allerdings ist dort unser Multimediacomputer nicht aufgelistet.
Ich wollte es aber wissen und drückte auf „Weiter“
Auf der nächsten Seite gibt’s eine Info zu den Voraussetzungen für eine Installation.
Tipp: die Verbindung zum PC funktioniert auch via USB-Kabel.
Eine Seite weiter gibt’s den Download und danach die erforderlichen Schritte zum Abschluss der Installation. Und genau ab hier ist alles anders.
Beim ersten Start der AvantGo-Anwendung verlangt das System nach Benutzer und Kennwort, das oben gezeigte Eingabefeld für die Codenummer erscheint nicht. Man kann zwar Benutzername und Benutzerkennwort Kennwort (das sind jene des eigenen Kontos) eingeben, beim Versuch, den Bestätigungsbutton zu erreichen wird die Anwendung allerdings geschlossen.
Tipp: Anwendung neu starten und unter „Optionen>Einstellungen>Serveroptionen>sync.avantgo.com“ Benutzername und Benutzerkennwort eingeben. Danach „zurück“ und „fertig“ bestätigen und die erste Synchronisierung starten.
Das dauert dann je nach Art und Anzahl der ausgewählten Kanäle einige Minuten, funktioniert aber problemlos. Nach Abschluss der Synchronisation noch die Schriftgrößen anpassen und alles ist erledigt. Alle weiteren Synchronisierungen gehen dann wesentlich flotter.
Diese Funktion ist ein echter Mehrwert für mein N95 8GB, noch dazu mit dem Vorteil, dass ich nicht mehr während des Frühstückstücks sondern via Web-Zugang jederzeit und überall die Synchronisierung durchführen kann und dafür kein weiteres Gerät benötige.
Have fun
Pfeili
Das Herstellen der musikalischen „Erstausstattung“ meines Multimediacomputers dauerte nun doch unerwartet lange. Der Tipp, die Musikdateien einfach via drag & drop aufs Mobile zu kopieren, brachte tatsächlich eine deutlich erhöhte Kopiergeschwindigkeit, die „Sucherei“ im Musikordner macht diesen Zeitgewinn aber größtenteils wieder wett.
Dennoch ist dies die bessere Methode.
Was lernen wir daraus: den Nokia Musikmanager braucht man nicht wirklich und gut Ding braucht eben manchmal noch mehr Weile.
Die Albumcovers bleiben auch bei dieser Methode im Verborgenen – das ist aber nicht kriegsentscheidend.
Die Bedienung des Players ist sehr komfortabel, wenn auch der Daumen der rechten Hand immer wieder intuitiv ansetzt, sich kreisend und drückend über das Display zu bewegen. Mancher Menüpunkt ist sogar einfacher zu Erreichen als beim IPod, insgesamt geht es aber beim IPod doch etwas schneller.
Der Klang erreicht das Niveau des IPods, wenn ich auch den Eindruck habe, dass dieser doch um Nuancen transparenter klingt. Zum zwischendurch Musikhören ist das N95 8GB jedenfalls gut geeignet und kann den IPod durchaus ersetzen.
Für intensiveres mobiles Hörvergnügen und stimmungsgerechte Musikauswahl aus dem Vollen wird der IPod aber auch künftig erforderlich sein, nicht zuletzt deshalb, weil meinem Multimediacomputer bei längerer Verwendung als Musikplayer relativ bald der Saft ausgeht.
Multimedia bedeutet ja auch die Integration bisher getrennter Medien in ein komplexes Informations-, Unterhaltungs- bzw. Kommunikationssystem. Bei dieser Vielfalt an entsprechenden Funktionalitäten ist die Leistungsfähigkeit des Musikplayers im N95 8GB jedenfalls mehr als beachtlich.
Bis Morgen
Pfeili
Eines meiner wichtigsten Gadgets, welches ich fast immer mit mir herumschleppe, ist mein IPod Photo 60 GB.
Nur knapp an der 68iger Generation vorbeigeschrammt, ist Musik schon ein ganz wesentlicher Teil meiner Hobbies, und bis in die Achtziger gab´s ja auch wirklich viel Gutes. Dass meine Sammlung auf 8GB bei weitem nicht unterzubringen ist, ist klar. Wie viel Mann tatsächlich im „Normalbetrieb“ braucht, ist eine andere Sache. Wichtig ist jedenfalls, dass der „Sound“ stimmt und das Übertragen/Austauschen einigermaßen flott vor sich geht.
Also schnell den Nokia Musikmanager installiert, eine Musikliste aus dem reichlich vorhandenen Musikfundus (erstmal 100 Titel) zusammengestellt und flott aufs Handy kopiert. Nun ja, das hat dann schon einige Zeit in Anspruch genommen. Erst schlägt mir das Programm vor, die MP3´s in ein optimiertes Format zu konvertieren um mir nach einiger Zeit insofern die lange Nase zu zeigen, als es mir am Ende eine lange Liste jener Titel herausschrieb, die nicht optimiert werden konnten.
Also das Ganze noch einmal – diesmal ohne optimieren – und wieder dauert es relativ lange.
Endlich ist das Kopieren fertig und das Programm fordert zum Aktualisieren der Bibliothek am Handy auf – na ja, wenn es sein muss, zum Glück dauert das nicht lange.
Wo die Albumcovers geblieben sind, verschließt sich mir jedoch bis jetzt - vielleicht komme ich ja noch drauf.
Ich formuliere es einmal so „ITunes verwöhnt einen da schon ein bisschen“.
Der erste Hörtest verläuft vielversprechend und macht Lust auf mehr. Ich halte grundsätzlich nicht viel von Klangreglern, Equalizern oder gar vorprogrammierten Soundeffekten, die vielfältigen Klangeinstellungsmöglichkeiten des N95 8GB verhelfen aber sogar den beigelegten Ohrhörern zu wirklich gutem Klang. Mit wirklich gutem Headset ( Nokia sei Dank wieder via 3,5-Millimeter-Buchse anschließbar) werden auch sehr hohe Ansprüche erfüllt.
Über die Bedienerfreundlichkeit und den Vergleich mit dem IPod gibt’s morgen mehr.
feel the sound of music
Pfeili
Heute war perfektes Wetter, also nichts wie raus. Sich in der Wachau in der frischen Luft und bei Sonnenschein zu bewegen hat schon was, weshalb das N95 8GB zurückstecken mußte. Einstecken hatte ich es aber und ein paar schöne Aufnahmen im Welzkulturerbe sind auch gelungen.
Morgen werde ich mich aber wieder meinem Multimediacomputer im Taschenformat widmen und einmal ausprobieren, ob er mir den IPod ersetzen kann.
Einen lustigen Faschingsonntag wünsche ich noch
Pfeili

on Weltkulturerbe